
DORLE UND DIRK UNTERWEGS IN DER WELT


Im Mai 2001 trieb uns unser Fernweh einmal mehr in die Welt hinaus. Dieses Mal sollte es der Westen Kanadas sein, genauer gesagt die Provinz British Columbia. Wir flogen mit der Air Canada über Toronto nach Vancouver, und wollten hier einige Tage bei unserer Verwandtschaft bleiben, um dann noch für 10 Tage Vancouver-Island mit einem Camper zu erkunden. Diesen hatten wir uns zum Glück schon von Deutschland aus angemietet, und konnten so einiges an Zeit und Geld sparen. Denn wir brauchten das gute Stück nur Abholen, die Einweisung ins Fahrzeug über uns ergehen lassen, und schon konnte es losgehen. Da wir kein Riesenfahrzeug wollten hatten wir uns einen Pick-Up-Camper ausgesucht. Doch als man uns unser Reisegefährt zeigte, staunten wir beide nicht schlecht. Das Ding war doch um einiges größer als wir gedacht hatten, und wir waren sehr froh, als wir es heile aus dem Innenstadtverkehr von Vancouver heraus hatten.

Wir beluden das Ding mit all unserem Gepäck, und machten uns geradewegs auf den Weg zur Fähre Richtung Vancouver-Island. Wir fuhren mit einer großen Auto-Fähre von BC Ferries vom Fähranleger Tsawwassen auf die Insel und legten in Swartz Bay an.
Von hier aus fuhren wir nur noch wenige Kilometer, und übernachteten mit unserem fahrbaren Zuhause an einer abgelegenen Straße im Wald. Am nächsten Morgen ging es dann mit Volldampf mitten rein in die Hauptstadt der Provinz British Columbia. Wir erkundeten die sehenswerte Innenstadt von Victoria zu Fuß, es gab ja viel zu sehen. Allein in dem Royal British Columbia Museum kann man sich schon einige Stunden aufhalten. Es ist ein Museum über die Natur- und Kulturgeschichte der Provinz. Gleich neben dem Museum kann man auch schon die ersten Totempfähle bewundern. Anschließend machten wir natürlich auch noch die Hafengegend und das Einkaufsviertel unsicher. Immer wieder sieht man große und alte Gebäude, die einen unweigerlich an englische Baukunst erinnern.

Irgendwann jedoch hatten wir genug von der Stadt, und wir machten uns auf dem Highway 1 auf den Weg Richtung Tofino. Den ersten Abstecher machten wir zum Cochiwan Lake, um einfach ungestört die Natur genießen zu können. Hier gab es einen netten Campingplatz und ein paar gute Wege zum herumwandern. Auf dem Weg gen Norden passiert man eine Menge kleinerer Orte, darunter auch Duncan. Dieser Ort rühmt sich mit vielen zum Teil wirklich hübschen Wandmalereien, die über einen Rundkurs mit Fußabdrücken gut zu besichtigen sind. Wir machten natürlich auch unseren Pflichtstopp und schauten uns einige dieser teils sehr schönen Bilder an. Den ganzen Rundweg wollten wir uns aber nicht entlang quälen, denn uns gingen die vielen Touristen auf die Nerven. Also machten wir uns wieder auf den Weg. Im Little Qualicum Falls Provincial Park machten wir eine längere Rast. Hier gibt es gute Wanderwege und Natur pur. Da dieser Park kein touristisches Highlight ist, hat man hier so ziemlich seine Ruhe. Das schönste an diesem Park ist sein Canyon mit all den kleinen Wasserfällen und Stromschnellen.

Unserer Meinung nach ist ein Stop hier absolute Pflicht. Schönste Natur, keine Leute und auch kein Eintritt. In dem etwas größeren Ort Port Alberni füllten wir unsere Vorräte noch einmal auf, denn hier gibt es noch mal große Supermärkte. Später fanden wir dann nur noch kleine Läden, in denen man auch nicht mehr alles bekam. Einige Kilometer westlich kommt dann der große Sproat Lake mit seinem Provincial Park. Dieser hat aber nichts besonderes zu bieten. Lediglich der Campground direkt am See ist aufgrund seiner Lage recht reizvoll. Nur wenige Kilometer später kommt dann ein wirklich touristisches Highlight, welches man auch nicht versäumen sollte. Das kleine Waldstück namens Cathedral Grove ist wirklich sehenswert. Dort stehen bis zu 600 Jahre alte und 75m hohe Douglasfichten, und alles wurde in seinem ursprünglichen Zustand gelassen. Keine Axt oder Säge hat hier das Durcheinander geordnet. Es ist schon beeindruckend durch solche Baumriesen hindurch zu wandern.
Von hier aus ist es auch nicht mehr allzu weit bis zu unserem Hauptziel, dem Pacifik Rim National Park. Die Straße wird noch einmal ein wenig enger und wilder im Verlauf, es macht endlich mal richtig Spaß Auto zu fahren. An dem Strassen-T, wo es links nach Ucluelet und rechts nach Tofino geht, sollte man kurz halten.
Hier steht eine kleine Hütte, in der man gute und nützliche Informationen rund um den Park und die angebotenen Aktivitäten bekommt. Das Ganze ist zudem auch noch kostenlos! Im Anschluss hielten wir uns Richtung Tofino, und suchten erst einmal verzweifelt nach einem Campingplatz. Denn hier im Nationalpark ist das wilde Campen strengstens verboten, wie eigentlich in allen Nationalparks in Kanada. Das man hier in einer sehenswerten und gern besuchten Gegend ist, merkt man sogleich an den Preisen. Wir zahlten, obwohl erst Mai, schon Höchstpreise für einen anständigen Campingplatz mit Dusche. Das schöne an den Plätzen in Kanada ist, dass man immer und überall einen Feuerplatz mit Bank dabei hat. Ein guter Tipp hierzu: Immer ordentlich trockenes und kleines Holz mit im Auto spazieren fahren, denn oft bekommt man nur feuchtes Holz auf den Plätzen. Dazu braucht man noch ein vernünftiges Beil, mit dem man auch geviertelte Bäume weiter zerschlagen kann. Denn genau so etwas fanden wir meist auf den Plätzen. Wir nehmen beim nächsten Mal kein Sch... vom Obi mehr mit, sondern unsere gute Campingaxt von Fiskars.

Wir bereisten zwar nur den Teil zwischen Tofino und Ucluelet, aber das was wir hier vom Park sahen, war jede Minute unseres Aufenthalts wert: Ein dramatisches Aufeinandertreffen von Land und Meer, der kalte und unwirtliche Pazifik im Kampf gegen die Küste. Endlose Sandstrände wechseln mit wild zerklüfteten Felsgebilden, und einige Meter Landeinwärts wartet ein feucht-kalter Regenwald mit seinen Baumriesen und undurchdringlichem Unterholz.
Kaum ist man einige Meter im Wald, fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Der kalte Wind und die Geräuschkulisse des Ozeans sind vergessen, und wechseln gegen eine fast unheimliche Stille in diesem Regenwald. Überall ist es feucht und sumpfig, von den Ästen hängen Moose und Flechten, am Boden wachsen Farne und einige Schattenblumen. Zum Glück wurden einige sehr schöne Wanderwege auf Holzplanken angelegt, so dass man dieses Naturschauspiel ohne Risiko bewundern kann. Jedoch sollte man nicht allzu ruhig hindurchwandern, denn hier werden immer wieder Schwarzbären gesichtet, welche man durch ein wenig Lärm ganz gut auf Distanz hält. Geht man wieder zurück ans Meer, kann man z.B. am Longbeach kilometerlang im Sand herumwandern, und bei Ebbe gibt´s so einiges zu entdecken.
So kann man neben wirklich großen Krebsen auch Seeanemonen und viele knallbunte Seesterne finden. Am Strand liegt überall Treibholz vom letzten Sturm herum, also sind auch genug Naturbänke zum Ausruhen vorhanden. Ganz in der Nähe vom Longbeach befindet sich etwas im Landesinneren der Shorepine Bog Trail. Dies ist ein ca. 800m langer Naturlehrpfad, der einen auf Holzstegen durch ein typisches küstennahes Hochmoor führt. Abwechslungsreicher kann man es sich schon fast nicht mehr wünschen.

Als einziger Ort hier existiert das malerische Tofino, direkt am Clayocuot Sound. Es ist ein kleiner Fischerort, wo die Welt mitsamt der Straße anscheinend aufhört. Von hier aus geht es nur noch mit dem Boot oder per Wasserflugzeug weiter. Hier werden auch eine Menge Wal-Touren angeboten. Wir machten natürlich auch solch eine Tour mit, und hatten dabei sogar Glück. Nach langer erfolgloser Sucherei in Küstennähe erspähten wir endlich die ersehnten Fontänen eines Grauwales. Gut, er war nicht so groß wie Mobby Dick und sprang auch nicht herum wie Flipper, aber immerhin durften wir mal seinen Rücken und die Schwanzfloße aus der Ferne betrachten. Da die See hier nicht unbedingt immer so ruhig wie unsere heimischen Badeseen ist, sollte man bei solch einem Ausflug auch gut frühstücken und ein wenig seefest sein. Neben dem Grauwal bekamen wir aber noch eine Menge mehr zu sehen. So zeigten sich uns neben einem großen Seeotter noch Seelöwen, Seehunde und auch Weißkopfseeadler.
So schön die Zeit hier auch war, irgendwann mussten wir uns leider wieder auf den Rückweg machen. Nach vier vollen Tagen im Pazifik Rim National Park schauten wir noch schnell in Ucluelet vorbei, waren von diesem Nest aber enttäuscht. Für den Weg nach Nanaimo hatten wir uns auch noch einiges zum Anschauen aufgehoben.

So entdeckten wir am Ufer des riesigen Kennedy Lake noch ein paar schöne Plätze zum verweilen und fotografieren. Unterwegs kommt man immer mal wieder an reißenden Bächen und Flüssen vorbei, wo man ein wenig herumwandern kann. Die Landschaft hier ist Kanada wie aus dem Bilderbuch. Neben dem Englishman River Falls Provincial Park gibt es noch eine ganze Menge schöner Plätze, man muss nur einfach mal vom Highway herunterfahren. Diesen Park sollte man sich aber schon anschauen, er liegt in herrlicher und wildromantischer Umgebung, und hat einen ansehnlichen Wasserfall mit zwei Fallstufen zu bieten. Dazu gibt es einen fantastischen Trail rund um die Fälle, und etwas zurückgesetzt einen Campingplatz.
Dann war es bei uns aber auch schon wieder vorbei mit der Natur auf Vancouver Island. In Coombs gibt es noch eine etwas verrückte Gärtnerei die man erwähnen sollte. Denn die haben das Dach ihres Geschäfts mit einer Wiese! begrünt, und lassen nun Ziegen darauf grasen. In Nanaimo schifften wir uns mitsamt unseres Wohnmobils wieder ein und fuhren wieder zurück Richtung Vancouver. Nur dieses Mal fuhren wir zum Fähranleger Horseshoe Bay, der im Norden von Vancouver liegt. Von hier aus fuhren wir den Highway 99 immer gen Norden Richtung Squamish. Die Strecke geht immer entlang des tief ins Hinterland gehenden Howe Sound. Eine grandiose Fjordlandschaft mit steil ins Meer abfallenden Hängen, bewaldeten Inseln und gurgelnden Sturzbächen. Das Wasser dieses Fjordes schimmert oft grün, und die Ausblicke hier sind überwältigend. Unterwegs wird´s aufgrund der super Ausblicke auch nie langweilig. Etwa 53 km von Vancouver entfernt stößt man auf die ehemalige Britania Mines. Dies ist eine große, ehemalige Kupfer-Bergbauanlage, die auch besichtigt werden kann. Kurz darauf kommen dann die 198m hohen Shannon Falls. Hier kann man eine Menge anstrengender Wanderungen machen, wir mussten unsere leider auf der Hälfte abbrechen, da wir uns damit hoffnungslos übernommen hatten - Steigungen ohne Ende-. Genau gegenüber der Wasserfälle gibt es auch einen kleinen Campingplatz, so dass man hier auch etwas länger verweilen kann.
Für uns ging es nun aber wieder zurück nach Vancouver, denn wir mussten unseren Camper leider wieder abgeben. Uns hat das Herumfahren damit sehr gut gefallen, auch die Kosten haben sich trotz 20l Diesel/ 100km in Grenzen gehalten. Für uns war es mal eine schöne Alternative zum Zelt. In Vancouver wohnten wir bei unserer lieben Verwandtschaft, die so nett war, uns für ein paar Tage bei sich aufzunehmen. Hier in Surrey, das etwas außerhalb der Innenstadt liegt, konnten wir es gut aushalten. Um Tiere zu sehen mussten wir nicht einmal viel dafür tun. Tagsüber schwirrten allerhand Vögel (sogar Kolibris) und Eichhörnchen um uns herum, und abends kamen dann die frechen Waschbären.

Diese "Kerle" sind wirklich putzig, können aber auch ganz schön gefährlich werden. Auf jeden Fall ließen sie sich gern von uns mit Katzenfutter, Keksen und rohen Eiern füttern.
Vancouver selbst fanden wir nicht so schön wie es sonst überall beschrieben wird. Sicher, die Lage direkt an der Küste und die Berge gleich dahinter ist schon toll. Aber das macht die Stadt selbst nicht wirklich schön. Dazu kam noch, dass es während unserer Zeit in Vancouver keinen öffentlichen Nahverkehr gab. Das Einzige was fuhr, war der Sky-Train. Aber ansonsten mussten wir alles zu Fuß erkunden, denn Busse fuhren überhaupt nicht und Taxi´s waren kaum zu ergattern. Trotz allem haben wir uns die touristischen Höhepunkte natürlich auch angesehen. So war Gastown, ein auf nostalgisch getrimmtes Viertel voller Krimskrams und Kunst schon einen Besuch wert.

Leider sind die Preise für Andenken aber auch künstlerische Dinge oft derart überzogen, dass wir uns einen Einkaufsbummel verkniffen haben. Jedoch lohnt ein Bummel durch all die Galerien allemal, es gibt hier immer wieder schöne aber auch seltsame Dinge zu entdecken. Direkt an dieses Viertel grenzt das so genannte Chinatown. Man kann in vielen kleinen chinesischen Geschäften bummeln und herumstöbern, und in zahlreichen Restaurants essen gehen. Uns gefielen hier besonders all die kleinen Verzierungen von Lampen, Straßenschildern und Ampeln. Ein Ort der Idylle ist hier der kleine chinesische Garten, optimal zum Entspannen und Erholen.
Ein absoluter Blickfang ist natürlich auch der riesige Stanley Park, mit all seinen Rundwegen, Ausblicken auf die Stadt, und auch künstlerischen Darbietungen. Hier gibt es indianische Kunstskulpturen und auch Totempfähle zu sehen. Warnen müssen wir hier vor dem Vancouver Public Aquarium, welches sich im Park befindet. Die Außenbecken waren bei unserem Besuch alle verwaist und auch verwahrlost, und von unserer hier lebenden Verwandtschaft erfuhren wir auch, dass es die Orcas und weitere Publikumsmagneten gar nicht mehr gibt. Trotz allem wird am Eingang ein Wucherpreis als Eintritt verlangt, den man bei eingeschaltetem Hirn aber normal eh nicht bezahlt.
Als krönenden Abschluss unseres Aufenthalts in Kanada durften wir mit Peter einen Rundflug über Vancouver machen. Er gehört zu unserer Familienbande hier in Kanada, und machte zu unserer Zeit gerade seine Fluglizens für einmotorige Flugzeuge. Wir zögerten natürlich nicht lang, und saßen ruck zuck mit Peter und seinem Fluglehrer in einer kleinen Cessna. Die Aussicht war natürlich gigantisch, es ist schon ein Erlebnis mit einem solch kleinen Flieger über die Hochhäuser einer solchen Großstadt zu fliegen.

Für Peter war es das erste Mal, dass er über die Stadt mit all ihrem Flugverkehr hinwegfliegen durfte. Sichtlich nervös, aber trotzdem souverän flog er alles was von ihm verlangt wurde, und brachte uns mit einer butterweichen Landung sicher wieder zurück. Diesen Flug werden auch wir nicht so schnell vergessen, es war einfach riesig. Nach unserer sicheren Rückkehr gönnten wir uns mit der ganzen Verwandtschaft noch ein gutes Essen, und dann hieß es für uns auch schon fast wieder Abschied nehmen. Unsere drei Wochen in Kanada waren leider schon wieder um, und wir setzten uns schweren Herzens wieder in den Flieger Richtung Deutschland.
An dieser Stelle möchten wir uns bei der gesamten Familie noch einmal ganz Herzlich für die Gastfreundschaft und die schöne Zeit in Kanada bedanken.
Reisedauer: 14.05.2001 - 01.06.2001
Wirklich praktisches Reisehandbuch mit vielen guten Adressen, Beschreibungen und auch einigen kleinen Detailkarten.
Dieses Handbuch ist gerade für Leute mit Auto interessant, da gute Streckenbeschreibungen enthalten sind, aber natürlich auch praktische Tipps, Adressen und Infos zu Flora und Fauna.
Ein wirklich schöner Natur-Reiseführer, in dem die Nationalparks Kanadas vorgestellt und beschrieben werden. Mit Flora und Fauna und auch verschiedenen Wanderkarten. Eine tolle Ergänzung zu den sonstigen Reisehandbüchern.
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Infos im Internet
Ein Spezialist für individuelles Reisen in Kanada ist das Unternehmen Canusa, zu finden unter www.canusa.de. Hier buchten wir zu guten Konditionen unseren Camper + Flug, und Infos/ Reiseunterlagen sowie das Fahrzeug selbst waren top in Ordnung. Hier würden wir wieder buchen.
Wichtige und gute Informationen für eine Reise nach Kanada gibt es auf der Homepage des Deutschen Auswärtigen Amtes. Von allgemeinen Infos zum Land bis hin zu Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise, zu finden unter www.auswaertiges-amt.de
Zum Thema Reisemedizin können wir hier die Seite www.travelmed.de empfehlen. Von Impfungen bis hin zur Liste guter Ärzte und Apotheken ist da allerhand zu finden.
Allgemeine Landesinfos, Wetter, Landkarten, aber auch eine Sammlung weiterer Reiseberichte zu Kanada gibt´s auf www.willgoto.com.
Und zum Schluss noch ein Tipp für weitere Reiseberichte und Bilder: Auf den Seiten www.die-reise.de , www.pervan.de, www.reiseträume.de , www.derreisetipp.de und www.reiseberichte.com gibt es noch mehr zum Thema Kanada zu finden. |
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